Also – irgendwie hab ich diese merkwürdige Berechnungsformal bis heute nicht «begriffen».
– Klar, immer abwechselnd addieren, quadrieren, Betrag checken und mitzählen, das hab ich natürlich drauf...
Aber – warum bei so einer simplen Formel so was Kompliziertes und in sich «Unendliches» herauskommt, finde ich bis zum heutigen Tage einfach seltsam, doch dabei auch unwahrscheinlich schön und faszinierend.
Warum nicht einfach ein paar Ellipsen oder so...?
Und warum mit dieser unendlichen Wiederholung??
Eine Laune der (unbelebten) Natur???
Es gibt im Internet manche spektakuläre Bilder oder komplizierte mathematische Beschreibungen mit reichlich Fachausdrücken. Aber ich habe keine Betrachtung gefunden über eine ganz andere Frage, nämlich:
Welche Idee, Welches Konzept, welche unvorstellbar komplexe Planung des Schöpfers steckt eigentlich hinter diesem Phänomen?
Bis heute weiß ich über Gott wohl nicht wirklich viel.
Doch früher, als ich ihn noch gar nicht kannte, sondern nur erahnte, wurde mir die Mandelbrotmenge zu einem rätselhaften Hinweis. Ein Hinweis auf einen Gott, der die belebte und unbelebte Natur und alle dahinter stehenden Gesetzmäßigkeiten geschaffen hat.
Bei allen Rechenkünsten, die der Computer heutzutage ja ganz schnell erledigt – die Bilder bleiben auf ihre Art für mich «unerklärlich». Meine Faszination ist ungebrochen.
Ich finde, ein einfaches, symbolhaftes Beispiel für die letztliche Unergründlichkeit, die zu Gottes Schöpfung gehört. Und noch viel mehr zu Gott, dem Erschaffer, selbst...
Gelobt sei ER!