Das Verfahren zur Berechnung ist eigentlich recht simpel – man darf nur den Umgang mit den (zugegebenermaßen seltsamen) «komplexen Zahlen» nicht scheuen, aber ansonsten dürften die Mathematikkenntnisse aus der Schule zum Verständnis ausreichen. :-)
Das Grundprinzip besteht darin, dass für jeden farbigen Punkt auf dem Rechteck, auf das das Bild gezeichnet wird, einzeln eine Farbe berechnet wird.
Die vorgegebenen Grenzen des Ausschnittes sind «reelle Zahlen»; aus diesen und der Position des Punktes, den man gerade berechnen will, ergeben sich jeweils eine (reelle) Zahl für die waagerechte (also x-) und eine weitere für die senkrechte (also y-) Position.
Bei der Ausgangsposition sind
Wir haben also zu jedem Punkt in der zu berechnenden Grafik ein Zahlenpaar aus reellen Zahlen. Diese wird als «komplexe Zahl» behandelt (nämlich x+yi, mit der Regelung, das das i ein besonderes Gebilde ist, für das eine bei den reellen Zahlen unbekannte Definition gilt: i 2 = -1). Und diese komplexe Zahl wird für folgenden, sich wiederholenden Rechenlauf benutzt:
Wenn man diese Anzahl ermittelt hat, wird dieser Zahl nach irgendeinem Verfahren (etwa aus einer Tabelle) eine Farbe zugeordnet und setzt den Punkt in dieser Farbe.
... Das ist es schon, das ganze Berechnungsverfahren.