Weisheit der Bibel:

Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wo der Herr nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, daß ihr früh aufstehet und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er's schlafend.
aus Psalm 127, 1-2

Wir beide (Petra und Rüdiger) haben da recht "buchstäbliche" Erfahrungen gemacht: Das Bibelwort hat sich bei unserem eigenen Hausbau geradezu wörtlich bestätigt.

Viele Dinge sind genau so gelaufen, dass es richtig für uns war - und zwar oft, ohne dass wir selbst dabei die Situation wirklich überblickt hätten. Wir könnten lange über Finanzierung, Behördenangelegenheiten, Auswahl des Bauplatzes und -unternehmers plaudern. Weitere Stichwörter wären Fliesen, Teppichboden, Bauwasseranschluß, Dachboden, Leerrohre, Regenwasseranlage und wasweißichdennsonstnoch... Manchmal ergaben sich Problemlösungen mit einer «filmreifen» (weil extrem knappen) zeitlichen Verzahnung, und manchmal brauchten wir auch einige Zeit, um zu erkennen, welche Problemlösung schon länger bei «einfach so» zur Verfügung stand (etwa ganz unbemerkt in den Akten rumlag).
Wer ein Haus baut, kann was erleben. Wir geben da gern detaillierter Auskunft - allerdings nur, wenn man uns fragt  ;-)

Beten hilft, auch im irdischen Leben. Wir glauben da nicht an Zufälle. Nicht einfach zufällig so gelaufen - sondern so gelenkt worden.

Aber: Viel wichtiger ist ein ganz anderer Aspekt.

Mancher baut ein Haus, mancher kauft eins, und mancher nicht. Aber eines steht fest: Keiner wohnt ewig darin.

Wenn Gott Dinge tut, die von Menschen als «Wunder» wahrgenommen werden, geht es nicht darum, für irdisches Wohlbefinden oder gar für Luxus zu sorgen, sondern als Hinweis auf Größeres, Wichtigeres:

Wenn ich hier schon erfahren darf, dass Gott für mich in allem sorgt - wie viel mehr kümmert er sich um die wirklich wichtigen Dinge meines Lebens, etwa die «letzten Dinge», etwa, wo ich in der Ewigkeit wohnen werde...

Wenn ich mir da der Hilfe Gottes sicher bin, kann ich mich «blind» auf ihn verlassen. Was «er» macht, das wird. Es ist in der Tat so einfach.

Im Gegensatz zu den vielfältigen Bemühungen mancher Menschen, die einerseits vieles tun, um gute Menschen zu sein. Aber andererseits dann am «Abend» ihres Lebens Sorgenfalten auf der Stirn haben, ob das wohl wirklich «ausgereicht» haben mag...